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  • Vitamin A

 

Vitamin A gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Es ist ausschließlich in tierischer Nahrung vorhanden. Hunde als Fleischfresser können Vitamin A direkt aufnehmen.

Im Gegensatz zu den wasserlöslichen Vitaminen können bei Vitamin A Überdosierungen mit Vergiftungserscheinungen auftreten, insbesondere bei längerfristiger Fütterung von vitaminisiertem Hundefertigfutter. Ebenso sind Vergiftungen bei Hunden aufgrund übermäßiger Verfütterung von roher Leber möglich.

Toxische Schäden können Wachstumsstörungen, Knochenprobleme, Sehnenprobleme, schlechte Fellqualität, Haarausfall, Müdigkeit und Leistungsabfall, depressive Zustände, und Muskelschwächen sein. Vitamin A wird nicht so schnell ausgeschieden wie wasserlösliche Vitamine, sondern in der Leber gespeichert.  

Längerdauernde Vitamin-A-Defizite verursachen Mangelsymptome.

 

  • Vitamin B1

 

Vitamin B1 wird auch Nervenvitamin oder Stimmungsvitamin genannt. Hunde können Vitamin B1 selbst herstellen.

  • Pflanzliche Vitamin-B1-Lieferanten sind z.B. Bierhefe, Weizenkeime, Vollkornprodukte (Vitamin B1 befindet sich in den Randschichten der Getreidekörner), Hülsenfrüchte, Nüsse, Grünfutter, Sojamehl, Fenchel und Löwenzahn.
  • Tierische Futtermittel mit hohem Vitamin B1-Gehalt sind z.B. Rindfleisch, Geflügel, Herz, Niere und Leber.

Die Fähigkeit zur Eigensynthese ist abhängig von einer gesunden Darmflora und Darmschleimhaut. Hunde sind bei einer gemischten Fütterung mit Fleisch, Leber, Herz, Gemüsen, verschiedenen Vollkorngetreiden und Kartoffeln, Eiern oder Haferflocken ausreichend versorgt.

Es ist aber der Bedarf bei alternden Hunden (grundsätzlich höherer Vitaminbedarf) und besonderen Anforderungen an das Immunsystem erhöht. Nach Antibiotikagaben oder Wurmkuren kann von einer Zerstörung der Darmflora ausgegangen werden, so dass die Hunde auch in diesem Fall vermehrt Vitamin B1 benötigen.

Mangelerscheinungen sind z.B. Leistungsschwäche, Fressunlust, nervöse Reaktionen, Krämpfe, Lähmungen, Muskelschwund, Herzfunktionsstörungen, Koprophagie (Kotfressen).

  • Vitamin D-Mangel

 

Symptome sind Hauterkrankungen, Anämien, Durchfall, Schilddrüsenerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes und wahrscheinlich auch verschiedene Krebserkrankungen, die wir bei Hunden kennen.

Vitamin D-Mangel ist u.a. eine Folge fehlenden Sonnenlichtes in den Wintermonaten und einseitiger Ernährung ohne Blut und Innereien. Bei Hunden kommt es zu einem Mangel, wenn auf Innereien verzichtet wird.

Man kann einen solchen Mangel daran erkennen, dass sie mit Vorliebe den Kot von Pflanzenfressen fressen.

  • Vitamin E

 

Vitamin E wird auch ‚Muskelvitamin’ genannt. Vitamin E kann nicht von Hunden selbst hergestellt werden, es ist also essentiell und muss im Futter enthalten sein.
Vitamin E spielt eine bedeutende Rolle für den Schutz der Zellen.

Hochwertige Pflanzenöle enthalten reichlich Vitamin E, ebenso Saaten und Getreidekeime. Auch in geringen Mengen gegebene hochwertige, kaltgepresste Pflanzenöle stellen eine Vitamin E-anreichernde Ergänzung im Hundefutter dar, sofern es sich um einwandfreie Qualität handelt.

Mangelerscheinungen kommen bei Hunden selten vor. Die Verabreichung großer Mengen Öle mit hohem Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann allerdings zu Vitamin E-Defiziten führen.

Mangelerscheinungen sind Leistungsabfall, Müdigkeit, Degeneration der Muskulatur, Muskelschwäche bzw. Muskelabbau.

Vitamin E ist ein hitzestabiles Vitamin, reagiert gegenüber UV-Strahlung und Sauertoff jedoch empfindlich. Je nach Jahreszeit variiert der Gehalt in Nahrungsmitteln.

Welpen haben einen höheren Vitamin E-Bedarf.